Jahreswerte |  | 21.6º C | 16.7.2010 | 15:40 |  | 2.7º C | 16.2.2010 | 9:20 | | |
 | Aarehistory | |  | 03.09.2007 | 00.10 Uhr | 14.1 º C |  | 03.09.2005 | 00.10 Uhr | 15.5 º C |  | 03.09.2004 | 00.40 Uhr | 16.5 º C |  | 03.09.2003 | 00.40 Uhr | 15.8 º C |  | 03.09.2002 | 00.55 Uhr | 14.9 º C |  | |
 | Aareschwumm Index | [mehr] |  |  62  |  | Badebedingungen: Erträglich |  | |
 | Ds'Marzili Wätter | [mehr] |  | Vormittag | Nachmittag | Abend |  |  |  |   |  | 14º C | 21º C | 18º C | | |
 | D'Bärner Luft | [mehr] |  | Luft | 16.3 º C |  |  | Ozon | 3.9 µg/m3 |  |  | Regen | Nein |  |  | |
 | Abfluss/Pegel | [mehr] |  | Abflussmenge | 197.86 m3/s |  | Pegel | 502.63 m.ü.M |  | |
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| Marzili damals | | Bassin, ein Text von Peter Gygax (6167 mal gelesen) | | Der Wunsch nach stillem Wasser im Marzili ist recht alt. Besonders ältere Leute hatten immer gewisse Vorbehalte gegenüber dem in der Regel doch recht kühlen Aarewasser. Als am Ende des 17. Jahrhunderts der damalige Besitzer der unteren Insel die Giesse, so nannte man den Verbindungsarm zwischen innerer und äusserer Aare, aufzufüllen begann, tat er dies zuerst an beiden Enden. So erhielten die Bernerlnnen ihr erstes Schwimmbekken, das sich grosser Beliebtheit erfreut haben soll. Seine Nachteile: Es gehörte bis 1900 nicht der Stadt und war deshalb kostenpflichtig. Diesem Umstand verdanktes einen seiner Übernamen: "Füferweiher" Infolge des geringen Wasserwechsels, er erfolgte nur über das Grundwasser, veralgte dieses Bassin schnell; es erhielt deshalb als weiteren Namen die Bezeichnung "Chrotteweiher".
Mit dem vollständigen Auffüllen in den zwanziger Jahren unseres Jahrhunderts verschwand er von der Bildflache. Beim zweiten künstlichen
| | Schwimmbecken handelte es sich um die akademische Badeanstalt, von der an anderer Stelle die Rede ist. Als Schwimmbassin wurden im "Reglement über die Benutzung der öffentlichen Badeanstalten im Marzili" von 1886 der unterste Teil des Bubenseelis, über der eben errichteten Spundwand, bezeichnet. Alle diese Bassins wurden mit Wasser der Aare gespiesen; sie unterlagen deshalb mehr oder weniger deren Temperaturregime.
Die heutigen Schwimmbecken entstanden zwischen 1968 und 1970. Weil die Ufermauern des Löifus baufällig waren, ein akuter Mangel an Liegewiesen herrschte und die damalige Wasserqualität zu Sorgen Anlass gab, entschloss man sich zu deren Bau. Sie sind die ersten Bassins im Marzili, die über eine Filtrierung und Wasserumwälzung verfügen. Deshalb erreichen sie im Frühling recht bald angenehme Temperaturen und halten diese bis zu ihrer Entleerung Ende September/Anfang Oktober aufrecht. | |
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